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Distillerie Berta - von Wein, Apotheken und Spirituosen

Die Distillerie Berta liegt im Örtchen Mombaruzzo, auf dem Weg zwischen Asti und Genua im Piemont. Die Geschichte der Brennerei beginnt mit Francesco Berta, der 1866 in eine Bauernfamilie geboren wird. So kommt er schon früh mit dem Wein in Kontakt. Er beginnt bereits früh, nach Absatzmöglichkeiten jenseits des Dorfes zu gucken, um sein Geschäft auszubauen. Bald werden die Kinder Giovanni und Michele geboren. Giovanni erbte das Weingut der Eltern, Michele wird Apotheker, für die damalige Zeit eine ungewöhnliche Entscheidung. Sie sollte sich jedoch als großer Erfolg herausstellen, da Michele mit großer Kreativität verschiedene Tinkturen und Liköre entwarf, für die er einige Grundstoffe oder gleich ganze Weine von seinem Bruder beziehen konnte, so beispielsweise einen mit Chinarinde versetzten Barbera oder ein Elixier aus Moscato.

Lidia und Paolo Berta mit ihren Söhnen

Durch die Apotheke in Mailand gelang es, überregionale Kontakte in Genua, Turin, Brescia, Bergamo und anderen Städten aufzubauen, sodass man sich einen Ruf verschaffen konnte und sogar die einschneidende Zeit nach dem 1. Weltkrieg, die in der Weinproduktion stark spürbar war, die Familie relativ problemlos überstehen konnte. Der Enkel Paolo schloss 1947 sein Studium der Weinbautechnik ab und übernahm von Vater Giovanni das Weingut. Daneben gründete er die Distilleria Berta di Berta Paolo, um die Resterzeugnisse der Weinproduktion für Grappa weiter verwenden zu können. Schon bald werden die Spirituosen des Unternehmens in der Gegend bekannt. Schicksalshaft stellen sich dabei die Begegnungen mit Spirituosenkennern aus Deutschland, der Schweiz, Amerika und Australien heraus, welche bei Italienreisen auf die Berta-Grappae aufmerksam werden und Paolo wertvolle Hinweise geben. 

Der weitere Aufstieg der Familie ist von allerlei vorausschauenden Entscheidungen geprägt, so erfindet man eine eigene Flasche und wendet sich zeitig an Fachhandel und die Gastronomie. Die nachfolgenden Generationen halten Einzug in den Betrieb, Paolo und seine Frau Lidia, welche ebenfalls die Jahre bis dahin mit ihrer Arbeit stark geprägt hatte, gehen 1990 in Rente. Heute führt Sohn Gianfranco die Produktion, der zweite Sohn Enrico die Vermarktung, unterstützt von ihren Frauen Simonetta und Elisabetta. Mit Annacarla und Giulia steht bereits auf beiden Seiten die nächste Generation in den Startlöchern. Die Bertas sagen selbst im Scherz, dass die Frauen in der Familie langsam das Szepter an sich reißen.

Der Destillationsprozess der Distillerie Berta

Die Destillation ist die Kunst, die es gestattet, dasjenige zu extrahieren und zu konzentrieren, was sich im Rohstoff, dem Trester, befindet. Die Qualität eines guten Grappas hängt in erster Linie vom Trester ab, der unbedingt frisch und gesund sein muss.

Luftbild der Berta-Distillerie

Das System Berta

Um eine bestmögliche Konservierung des Tresters nicht nur während der Lagerung, sondernauch beim Transport zu gewährleisten, hat die Familie Berta ein innovatives Abholsystem in speziellen Behältern aus lebensmittelechtem Kunststoff (200 kg) entwickelt. Die Trester, die aus allen Regionen Italiens kommen, werden dank dieser besonderen Art der Konservierung frisch und feuchtgehalten. In einem hermetisch abgeschlossenen Behälter entsteht ein natürlicher Gärungsprozess, währenddessen der Zucker in Alkohol umgewandelt wird und dabei Kohlendioxyd entsteht. Der Sauerstoff, der sich in den Behältern befindet, tritt über ein kleines Entlüftungsventil am Deckel aus. Da der Sauerstoff fehlt, kommen die Trester mit schädlichen Mikroorganismen der Luft und des Wassers nicht in Berührung.

Eine weitere Besonderheit dieser Lagerung ist die Rückverfolgbarkeit des Produktes, diedurch ein System gewährleistet wird, das Herkunft und Art der Trester – wichtige Informationen für die Transparenz der Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten - anzeigt.

Die Tresterarten

Die Brennerei kann mit verschiedenen Tresterarten versorgt werden:

  • Gärtrester
  • Halbgärtrester
  • Rohtrester

Der Gärtrester bleibt mit dem Most solange in Berührung, bis aus diesem Wein wird. Die Trester können sofort nach dem Abstich destilliert werden, da der Traubenzucker ganz zu Alkohol umgewandelt ist. Meistens stammen die Trester aus Rottrauben.

Rohtrester werden sofort nach der Pressung vor der Gärung vom Most getrennt. Der Zuckergehalt wurde noch nicht zu Alkohol, daher kann die Destillierung nicht sofort nach dem Abstich erfolgen. Die Trester werden in den oben genannten Behältern zum Gären gelagert. Rohtrester stammen meistens von weißen Trauben.

Halbgärtrester wurden nur teilweise mit dem Most vergoren. Sie können sofort destilliert werden, wenn man auf den nicht umgewandelten Alkohol verzichtet, oder wenn man sie bis zur Vollgärung lagert. Diese Trester kommen von roten oder weißen Trauben.

Blick in das angeschlossene Museum

Der Brennprozess

Nach dem Ende der Gärung folgt der zur Gänze handwerkliche Prozess, der mit größter Sorgfalt vom Destilliermeister durchgeführt wird. Die vergorenen Trester kommen direkt in die Brennkolben mit Wasserdampf, um die Körbe in jedem Kessel zu füllen. Sobald der Brennkolben angefüllt ist, lässt der Destilliermeister einen heißen Wasserdampfdurch die feuchten Schalen der Trester strömen, der auf seinem Weg nach oben aus dem Tresterden Alkohol extrahiert, der zuvor während der Gärung entstanden ist.

Der so gewonnene Alkoholdampf wird in die Kolonne geschickt, die diesen von den weniger konzentrierten Alkoholwasserdämpfen befreit und die Erhöhung der Gradzahl ermöglicht. Der konzentrierte Alkoholdampf erreicht die Spitze eines Kühlers, um dann nach dem Kondensieren in ein Becken zur Gradkontrolle zu gelangen: es ist nur ein langsames Tropfen, das die Hingabe und die Geduld des Handwerks zum Ausdruck bringt.

Dank der Meisterhaftigkeit der Destillateure und der modernen Kontrollsysteme wird das Herz vom Vorlauf (dem bitteren Teil) des Destillationsprozesses getrennt. Die unterschiedlichen Anlagentypen gestatten außerdem – neben dem Trester – die Destillation verschiedener Rohstoffe: somit ist es möglich, erlesenen Branntwein auch aus dem Wein und direkt aus den Trauben zu gewinnen.

Nachhaltigkeit in der Produktion

Die Philosophie der Familie Berta ist klar: Qualität vor Quantität, für eine anspruchsvolle Klientel, die das Bukett an Aromen und Düften liebt, durch das sich die Grappe aus dem Hause Berta seit Jahrzehnten auszeichnen. Daraus entsteht eine neue Philosophie: der Grappa ist nichtmehr nur ein einfacher Digestif, ein Unterprodukt mit aggressivem und starkem Geschmack,sondern ein großartiges Destillat zum Genießen und Meditieren, entschlossen und zugleich harmonisch in seinen Nuancierungen. Der destillierte Trester wird gesammelt und an eine Firma verkauft, die Traubenkernöl aus den Kernen extrahieren. Nach diesem Prozess wird der Trester noch einmal weiter verarbeitet und Brennstoff erhalten.

Die Lagerung der Grappae der Destillerie Berta

Das erzeugte Destillat wird in Behältern aus rostfreiem Stahl gelagert. Sobald es gewiss organoleptische Eigenschaften aufweist, wird es in Fässern aus verschiedenen Holzarten zurlangsamen Reifung abgefüllt. Die Lagerdauer in Holzfässern ist dann der Schlüssel, um einegrundlegende Unterscheidung zwischen verfeinerten und gelagerten Grappe vorzunehmen. Die Verfeinerung kann sich über einen Zeitraum zwischen drei und maximal zwölf Monatenerstrecken. Alles was länger als ein Jahr im Holz bleibt, kann als ausgebaut definiert werden. Es gibt dreizehn Fässer aus slawonischer Eiche, dieser Holztyp eignet sich besonders zur Reifung der Destillate in großen Fässern. Die Grappa Berta reift über mehrere Jahre in verschiedenen Kellern, das erste Jahr im Keller der Cantina dei Tini

Nach einem Jahr wird der Grappa in ein andere Keller übertragen. Der Grappa Riserva reift zwischen acht und zwanzig Jahren in Barriques oder Tonneaux. Der Keller ist ein unterirdische und isolierte Struktur zur Vermeidung natürlicher Temperaturschwankungen mit einem natürlichen Ventilationssystem geplant, welches einen Rückfluss der Luft ohne Klimaanlagen gestattet. Somit sind die Vorteile eines traditionellen Kellers gegeben und Störungen, wie Schimmelbildung und hohe Luftfeuchtigkeit‚ beseitigt. Im Keller lagern tausende Barriques und Tonneaux, die aus Troncais d’Allier, einer kostbaren französischen Eiche, hergestellt worden sind und die sich ideal zum Ausbau großer Destillate eignen. Ein mittleres Toasting verleiht dem Produkt eine bernsteinfarbene Nuance, ein berauschendes Aroma nach Vanille und Tabak, begleitet von einem unvergleichlichen fruchtigen Aroma. 2012 wird ein neuer Keller gebaut, die Cantina Ricerca Sviluppo, wo mit neuen Sorten von Grappa experimentiert wird.

Der Reifekeller der Distillerie Berta

SoloPerGian

Im Jahr 2015 wurde das Projekt SoloPerGian ins Leben gerufen. SoloPerGian ist der Name des Kellers, in dem das letzte Projekt von Gianfranco Berta lagert: die Vermählung der Cru-Grappe aus Barbera, Nebbiolo und Moscato, die 8 Jahre in Fässern von 1.200 Litern Fassungsvermögen reifte, und dann zwei Jahre in 100 Liter-Fässern. SoloPerGian ist auch der Name einer Stiftung, deren Hauptziel es ist, in Not geratene Handwerker zu unterstützen. Ein weiteres Ziel ist die Ausbildung von Meistern, die den Nachwuchs, oder auch arbeitslose Handwerker dabei unterstützen, ihre beruflichen Qualifikationen auszubauen, um in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden in Zeiten, in denen es zunehmend schwierig scheint, Beschäftigungsmöglichkeiten zu finden.

Mais informações sobre Distillerie Berta

Sítio Web https://www.distillerieberta.it/
Telefone +39 141739528
Endereço
Nomes de empresas:Distillerie Berta S.R.L.
Rua:Via Guasti Giuseppe, 34/36,
Cidade:14046 Mombaruzzo (AT)
País:IT
Região:Piemont
Continente:Europa
Empresa
Proprietário:Familie Berta
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